2008, 442 Seiten. Der erste Besuch des unvoreingenommenen und neugierigen Autors bei einem Stierkampf war völlig ungeplant. Dieses grausame Erlebnis hinterliess bei ihm einen tiefen und nachhaltigen Eindruck, der ihn über mehrere Jahrzehnte begleitete, bevor er sich entschloss, die gesamte Thematik aufzuarbeiten. Als Hauptargument für die Weiterführung dieser brutalen Gemetzel begegnete ihm immer wieder die Berufung aller Freunde und Profiteure des modernen Stierkampfes auf uralte Tradition und Brauchtum. Aber weder der Rückblick bis in prähistorische Zeiten noch der Hinweis auf Tradition als Selbstzweck lieferten eine tragfähige Begründung für die unmoralische und grausame Tierquälerei. Wer nach der Lektüre noch scharf auf einen Stierkampf ist, wird sich schämen müssen. |